Die erste Woche
Hallo zusammen, die letzten Tage waren etwas viel aber auch gut. Am Flughafen hier in Tansania wurden wir erstmal vom Zoll abgefangen und durften uns erklären, was wir gerade mitnehmen und warum wir es nach hier bringen. Nach einer gewissen Zeit waren wir endlich fertig und konnten uns auf dem Weg zur Schule nach Arusha begeben.
Der erste Tag war sehr entspannt und wir hatten Zeit uns auszuruhen und uns etwas einzuleben. Schon zum Mittagessen gab es etwas eher ungewöhnliches zu essen. Hier gilt es als Streetfood und es war Omlett mit Pommes. Also die Pommes waren im Omlett, ähnlich als hätte man Speck oder Gemüse drunter gemischt. Dazu gab es kleine Fleischspieße und einen superleckeren Fruchtsaft. Auch das Omlett war lecker, wenn auch etwas ungewohnt.
Die Nacht war auch gut und ob man es glaubt oder nicht hier wird man noch per Hahn geweckt. Ab 6 Uhr fängt er an zu krähen. Am zweiten Tag wurden wir dann den verschiedenen Klassen vorgestellt. Die Schüler fanden das alles sehr spannend, aber haben sich nicht getraut Fragen zu stellen oder etwas zu sagen.
Es bestand von Anfang an das Angebot, dass ich bei einer Lehrerin während des Aufenthalts übernachten darf wenn ich möchte. Das fand ich auch ganz gut nur hatte ich mir gedacht, dass ich erstmal in der Schule übernachten werde und mich and den Alltag hier gewöhne und erst nach einer Woche zu ihr nach Hause mitgehe. Am Abend des zweiten Tages meinte sie plötzlich, ob ich jetzt mitkommen würde zu ihr und dann natürlich direkt bei ihr übernachten würde. Das kam sehr spontan und hat mich etwas überrumpelt. Im Endeffekt war der Tag sehr lang und auch herausfordernd gewesen. Das ich direkt schon bei ihr übernachte ist nicht schlimm, denn wir verstehen uns zum Glück blendend. Ich habe mich jetzt dran gewöhnt bei ihr zu übernachten. Sie wohnt mit ihren zwei Nichten und ihrem Sohn zusammen und es ist zwischendurch sehr unterhaltsam. Abends kocht sie dann für uns alle Abendessen. Jedesmal was anderes und jedes Mal etwas was ich bis zu dem Zeitpunkt nicht kannte. Aber alles super lecker. Der Sohn ist erst zwei Jahre alt und sehr süß, die Nichten sind 15 und 17.
Der Alltag in der Schule ist entspannt, da wir uns die Zeit selber einteilen können wann und was wir den Lehrern beibringen. Wir sind nur abhängig vom Strom und dem Stundenplan wann die Lehrer Zeit haben. Die Lehrer sind auch super interessiert von uns zu lernen und stellen häufig Fragen, wenn ihnen was unklar ist, aber auch um noch mehr zu erfahren.
Jetzt kommt das Wochenende und wir werden uns auf jedenfall einen Markt in der Stadt anschauen. Sonst ist noch nichts konkretes geplant. Mal schauen wie es wird.