Das erste Wochenende
Tatsächlich war der Samstag relativ unspektakulär. Eigentlich war geplant, dass wir in die Stadt zu einem Markt gehen. Ester, die Lehrerin bei der ich übernachten darf, wollte uns begleiten und führen. Jedoch war das erst um die Mittagszeit oder Nachmittagszeit geplant, weil Ester vorher noch an einer Schulung teilgenommen hat. Wir sind am Samstag aber nicht mehr zum Markt gegangen, da ihre Schulung wohl viel später angefangen hat und somit auch viel später aufgehört hat. Sie war im Endeffekt erst gegen Abend bei uns und natürlich hat es sich dann nicht mehr gelohnt. In der Zwischenzeit sind der Experte und ich einmal um den Block gelaufen. Damit war der Samstag schon vorbei.
Am Sonntag sind wir dann tatsächlich zum Markt gegangen am Nachmittag. Wir waren einkaufen und haben Bananen zwei verschiedener Arten geholt, Avocado, Erbsen und noch andere Kleinigkeiten. Wir sind auf dem Hinweg zu Fuß zum Markt gelaufen und zurück sind wir mit einem Daladala gefahren. Das ist eine Art VW-Bus nur etwas umgebaut. Es gab 12 Sitzplätze und die waren auch voll besetzt plus Gepäck von den Passagieren wie zum Beispiel unser Einkauf. Der Experte und ich haben dabei noch die besten Plätze bekommen direkt neben dem Fahrer. Da war es nicht ganz so eng und wir hatten eine gute Sicht. Wie gefahren wurde war auch sehr interessant. Also ich würde sagen, wir hatten noch einen relativ guten Fahrer, manch andere Verkehrsteilnehmer sind dafür ziemlich wagemutig gefahren. Wir haben aber die Fahrt gut überstanden.
Als wir zurück waren in der Schule sind Ester und ich auch schon direkt wieder los, denn sie hatte zwei Schränke anfertigen lassen. Einen neuen zweiten Kleiderschrank und einen Geschirrschrank, welche am Sonntag abholbereit waren. Wir haben die Einkäufe zuerst zu ihr nach Hause gebracht und dann hat uns ihr Arbeitskollege mit dem Motorrad abgeholt um die Schränke abzuholen. Eigentlich hatte ich erwartet, dass er uns mit dem Auto abholt denn mir war nicht klar wie man zwei Schränke mit einem Motorad transportieren soll, vorallem wenn drei Personen drauf sitzen. Naja wir kamen auf jedenfall gut an und die Schränke waren größer als ich gedacht hatte, aber sahen echt gut aus. Die Schränke waren aber keine die man selber zusammenbaut, daher wurde meine Frage wie man die zu ihr nach Hause transportiert für mich immer interessanter. Im Endeffekt gab es dafür eine relativ simple Antwort, denn die die Schränke gebaut hatten hatten ein extra Gefährt um diese zu transportieren. Ich muss ehrlich sein dieses Gefährt als Möbeltransporter zu nutzen war sehr interessant zu sehen. Auch wie sie die Schränke fixiert und befestigt hatten, war hoch interessant und ich konnte es erst kaum glauben. Am Ende hat es ausgereicht und wir sind mit den Schränken gut bei Ester zuhause angekommen. Dann fing der Kampf an, diese an ihre angedachten Plätze zu bringen. Beide sind aus massiven Holz und haben etwas an Gewicht. Dazu kommt, dass Esters Haus relativ eng geschnitten und klein ist. Zum Glück hat aber alles nachher gepasst. Es hat eben nur etwas gedauert bis alles so war wie es sein sollte. Dann haben wir nur noch den neuen Kleiderschrank eingeräumt und damit ging der Tag zu Ende.
Dafür das der Samstag sehr unspektakulär war, war der Sonntag umso spannender. Damit war das erste Wochenende schon vorbei und es war ein gutes Wochenende.